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Freitag, 25. September 2009

Sofra Kebabhaus, Pfarrer-Schwahn-Str. 1, 63179 Obertshausen

Einleitung:
Gegen 15:30 Uhr Hunger zu bekommen ist eine schlechte Zeit. Entweder haben die Restaurants schon wieder zu, oder aber noch gar nicht geöffnet. So ist das auch bei mir in der Gegend. Zum Glück fiel mir aber das Kebabhaus Sofra in Obertshausen ein, welches durchgehend warme Küche hat. Also ging es mit meinem Kollegen nichts wie hin.

Ambiente und Begrüßung:
Ein kleines Lokal mit 26 Sitzplätzen an 8 Tischen erwartete uns. Die obligatorische Vitrine war reichlich gefüllt und es sah alles frisch und appetitanregend aus.

Die Begrüßung fiel freundlich aus und da wir die einzigen Gäste waren, suchten wir uns auch gleich einen Tisch aus.

Service und Speisekarte:
Kaum dass wir Platz genommen hatten, kam auch schon eine Servicekraft und fragte uns nach unserer Bestellung. Der Service war tadellos und wir fühlten uns gut umsorgt.

Die Speisekarte, die auf jedem Tisch steht, beinhaltet einen Streifzug durch die türkische Küche. Hier gibt es alles was das Herz begehrt und was für mich vor allem wichtig ist, hier hängt noch richtiges Fleisch am Drehspieß und nicht diese „Hackfleisch-Spieße“ die immer mehr und mehr Einzug in Dönerbuden und Kebabhäuser halten.

Getränke und Essen:
Zu trinken gab es Uludag (türkisches Erfrischungsgetränk mit Fruchtgeschmack) und Ayran (säuerlicher türkischer Joghurt und Wasser im Verhältnis 2:1 mit etwas Salz. Dann wird das ganze schaumig gerührt.).

Bei der Speiseauswahl hatten wir uns für die Kebabteller (Fleisch vom Spieß, Salat, Pommes frites oder Reis sowie Knoblauch- oder Joghurtsoße) entschieden. Als Dessert gab es noch ein paar Stückchen Baklava (Blätterteig mit Wallnüssen, Pistazien, Honig, Zucker, Gewürzen und Rosenwasser).

Hauptgericht:

Kebabteller mit
Pommes frites






Hauptgericht:

Kebabteller mit Reis







Dessert:

Baklava






Die Kebabteller waren prima. Das Fleisch heiß und kross und der Salat frisch. Auch schleckten wir uns die Finger nach dem Baklava ab. Dieses war richtig lecker. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass sie dieses jeden Tag frisch von einem türkischen Bäcker geliefert bekommen. Das schmeckte man.

Fazit:
Ein prima Essen zu einem vernünftigen Preis, zu einer Zeit wo sonst alle Restaurants zu haben. Wer mal Lust auf türkische Küche hat, ich kann es empfehlen.

Essen: ***
Service: ***
Ambiente: ***
Sauberkeit: ***
Preis-Leistungverhältnis: ****

Samstag, 21. Februar 2009

Zur Krone, Lämmerspieler Straße 1, 63179 Obertshausen

Einleitung:
Ein wirklicher Traditionsbetrieb im Herzen des Ortsteiles Hausen ist das Restaurant „Zur Krone“ in Obertshausen. Untergebracht in einem alten Fachwerkgebäude und wirklich stilvoll eingerichtet. So ging es zu einem gemütlichen Abendessen am 19.02.09 zu diesem italienischen Lokal.

Ambiente und Begrüßung:
Die Einrichtung des Lokals ist stimmig und strahlt eine gewisse Wärme aus, auch wenn es mir persönlich ein wenig zu eng bestuhlt ist. So kann man an einigen Tischen mehr vom Nachbartisch mitbekommen als man eigentlich möchte. Auch ist durch die Akustik des Gastraumes eine nicht ganz unangenehme Geräuschkulisse durch die sich unterhaltenden Gäste gegeben. Vom Gesamtbild aber wirkt es gemütlich und angenehm. Schmunzeln durfte ich auch beim Besuch der tipptopp sauberen WC-Anlage. Dort gibt es gegen gewisse Gerüche nicht die chemische Keule. Nein, hier liegt tatsächlich ein Päckchen Streichhölzer….

Die Begrüßung war freundlich und es wurde uns, obwohl wir nicht reserviert hatten, ein schöner Tisch zugewiesen.

Service und Speisekarte:
Zunächst war ich von dem Service begeistert. Nett und freundlich beim Aperitif, kompetent bei der Essen- und Weinbestellung. Doch leider ließ die Leistung im Laufe des Abends erheblich nach. So kam es, dass wir fast 25 Minuten ohne Getränke da saßen, obwohl keine fünf Meter weiter sich vier Servicekräfte am Tresen unterhielten. Dieses gipfelte darin, dass meine Begleitung während des gesamten Hauptgerichtes nichts zu trinken hatte. Da das Restaurant der ganzen Aufmachung nach (Ambiente und Speisekarte) eher in der gehobenen Klasse spielen will, ist das ein absolutes no go! Dieses gab der Kellner, den ich am Ende des Besuches darauf Ansprach und mich auch als Restaurantkritiker outete, auch mit einem Bedauern zu.

Die Speisekarte ist gut sortiert und beinhaltet Pizza- und Pastagerichte, Fleisch und Fisch, mehrere Risottos, und auch die Vegetarier finden hier etwas. Wo ich allerdings mit Rainer Calmund einer Meinung bin:“ Es ist wichtig am Ende einen guten Abschluss zu bekommen.“ Daher freute mich eine ganze Anzahl an leckeren hausgemachten Desserts auf der Karte zu finden. So stellt man sich eine Speisenauswahl in einem italienischen Restaurant vor.

Getränke und Essen:
Als Aperitif gab es erst mal die mittlerweile obligatorischen Campari/Soda und Campari/Orange. Während ich dann einige Gläser wirklich leckeren Montepulciano genoss, saß meine Begleitung auf dem Trockenen. Nach dem Essen gab es noch zwei doppelte Espressi und als Digestif je einen Ramazotti und Amaretto.

Bei den Vorspeisen wählten wir einmal die italienische Antipasti und den Cocktail di Gamberetti. Zum Hauptgang gab es das Parmigianaschnitzel (mit Bolognesesoße und Käse überbacken), dazu Bratkartoffeln und einen Beilagensalat. Das zweite Hauptgericht war das Rumpsteak al Krone (mit Zwiebeln, Pfeffer, Ei und Bratensoße), auch mit Bratkartoffeln und Beilagensalat. Als Abschluss des Mahls gab es hausgemachtes Tiramisu und Zabaione. (siehe Bilder)

Vorspeise:
.
Antipasti







Vorspeise:

Cocktail di Gamberetti








Hauptgericht 1:

Rumpsteak al Krone







Hauptgericht 2:

Parmigianaschnitzel






Dessert:

Tiramisu






Dessert:

Zabaione






Die Antipasti war reichlich, frisch und lecker. Der Cocktail di Gamberetti war dafür eher durchschnittlich. Das Schnitzel wurde als schmackhaft gewertet, allerdings ein wenig trocken. Beim Rumpsteak gab es nichts zu bemängeln. Es war auf den Punkt und sehr schmackhaft. Während ich den Beilagensalat lecker fand, war er meiner Begleitung ein wenig zu langweilig. Einig waren wir uns aber wieder bei den beiden Desserts. Diese kann man ungelogen als krönenden Abschluss werten. Spitzenmäßig!!!

Fazit:
Ein schöner Abend, leider wurde er durch den mäßigen Service erheblich geschwächt. Ich hoffe, dass dieses nur eine schlechte Tagesform war. Wäre ansonsten wirklich schade. Aber der gut besuchte Gastraum lässt dieses vermuten. Werde dieses im Sommer noch mal testen und wenn es dann klappt gibt es auch hier eine Empfehlung. Also schön dran arbeiten….

Essen: ****
Service: **
Ambiente: ****
Sauberkeit: *****
Preis-Lestungsverhältnis: ***

Samstag, 27. Dezember 2008

Asia Regent, Seligenstädter Straße 70, 63179 Obertshausen

Einleitung:
Am 23.12.08 ging es in das Asia Regent in Obertshausen. Da unser letzter Besuch in Mühlheim bei einem Chinarestaurant nicht so erfreulich war, wollten wir es heute mal eine Gemeinde weiter probieren. Zumindest schien das Asia Regent besser besucht, denn es war recht gut gefüllt.

Ambiente und Begrüßung:
Das Lokal liegt im ersten Stock direkt an der Hauptstraße in Obertshausen-Hausen. Das Ambiente ist nicht wirklich chinesisch. Vielleicht wirkte auch nur die Weihnachtsdekoration mit all den blinkenden Lichtern in den Plastikpflanzen negativ. Was ich aber recht schön fand, war der große Brunnen mit einem kleinen Wasserfall im Lokal.

Die Begrüßung war wie bei den Asiaten gewohnt recht höflich und freundlich. Wir bekamen einen schönen Tisch direkt am Fenster. Als wir Platz nahmen bekamen wir auch direkt unsere Speisekarten.

Service und Speisekarte:
Der Service war teilweise gut, hatte aber auch erhebliche Schwächen. So wurde beim bereits eingedeckten Tisch nicht das überzählige Besteck entfernt. Dieses sollte sich aber später noch als nützlich erweisen. Während wir mit Getränken gut versorgt wurden, gab es bei den Speisen einige Probleme. So kam einmal die falsche Vorspeise, die meine Begleitung dann aber trotzdem nahm, damit wir zusammen essen konnten. Auch wurde das abgeräumte Besteck nicht ersetzt. Das schnappten wir uns dann von den eingedeckten Nachbarplätzen.

Die Speisekarte ist okay. Es gibt einige Spezialitäten vom Küchenchef und die Karte führt durch den asiatischen Raum. Hier findet eigentlich jeder etwas.

Getränke und Essen:
Da ich am nächsten Tag noch arbeiten musste blieb ich bei Apfelsaftschorle während meine Begleitung Sake trank. Als Vorspeise wählte ich eine Hummerfleischcremsuppe. Meine Begleitung bestellte eine Wan-Tan Suppe bekam aber die klassischen gebackene Wan-Tan. Zum Hauptgang gab es einmal den Klassiker „Acht Schätze“ und Chom-Kam al la China Ente. Als Dessert noch eine gebackene Banane mit Honig.

Vorspeise:

Wan-Tan







Hauptgericht 1:

"Acht Schätze"







Hauptgericht 2:

Chom-Kam al la
China Ente





Die Vorspeisen fielen alle beide glatt durch. Die Suppe war fade und hatte kaum Geschmack. Die Wan-Tan waren fettig und teilweise verbrannt. Umso überraschter waren wir von den Hauptgerichten. Diese waren wirklich lecker. Die Ente war kross gebacken und auch das Gemüse bissfest und knackig. Auch bei den acht Schätzen war alles frisch und sehr schmackhaft und gut abgeschmeckt. Das Dessert allerdings war wieder einfallslos. So war es mal wieder ein auf und ab mit der Küchenleistung. Der vom Haus spendierte Digestif bestand aus zwei Gläsern Pflaumenwein.

Fazit:
Von Chinesisch-Essen-Gehen habe ich für die nächste Zeit genug. Das einzige was überzeugte waren die beiden Hauptspeisen. Leider ist das für einen gelungenen Abend wirklich zu wenig. Daher kann ich hier auch keine Empfehlung aussprechen. Falls es einen erneuten Besuch geben sollte, werde ich mich nur auf das Hauptgericht beschränken.

Essen: ***
Service: **
Ambiente: **
Saubrkeit: ***
Preis-Leitungsverhältnis: ***

Dienstag, 18. November 2008

Kupferkanne, Robert-Stolz-Str. 3, 63179 Obertshausen

Einleitung:
Eigentlich ungeplant ging es heute Abend zur Kupferkanne nach Obertshausen. Anlass war ein Geburtstag und nach kurzer Überlegung war das Restaurant ausgesucht. Wir waren lange nicht mehr dort gewesen und freuten uns richtig mal wieder hier zu essen.

Ambiente und Begrüßung:
Beim Betreten schauten wir uns etwas ungläubig an. Was war hier passiert. Alles neu renoviert in einem mediterranen Stil. Nicht mehr das dunkle alte Ambiente, welches aber auch gemütlich war. Sollte hier eine neue Frische eingezogen sein? In freudiger Erwartung betraten wir das Lokal und wurden von einem jungen Kellner auch gleich höflich begrüßt und bekamen einen Tisch angeboten. Leider war es auch nicht wirklich sauber im Gastraum. Da wir direkt am Fenster saßen bemerkten wir die Staubschicht auf der Fensterbank und fanden in der Dekoration eine Menükarte vom Mai 08.

Service und Speisekarte:
Die Speisekarten kamen zügig und da wir noch auf einen Freund warteten studierten wir diese ausgiebig. Nach einiger Zeit kam der Kellner zurück und nahm die Getränkebestellung auf. Kurz darauf kam dann auch unser letztes Mitglied unserer kleinen Abendgruppe. Auch wirkte der Kellner ein wenig ungeduldig und fiel einem beim Gespräch ins Wort. Vermutlich handelte es sich hierbei um eine ungelernte Fachkraft.

Die Speisekarte konnte leider nicht mit der Restaurantrenovierung mithalten. Sie hatte sich zwar verändert, aber leider nicht zum Positiven. Aber nicht gleich negativ sein hieß das Motto und schließlich fanden wir alle etwas.

Getränke und Essen:
Als Getränke gab es an diesem Abend Campari/Orange, Campari/Soda, Dunkelbier und Pilsner. Als Speisen wählten wir zur Vorspeise Tomatensuppe „Gordons Gin“, französische Zwiebelsuppe und ein „California Toast“ Schweinelende, Mais, Sauce Bernaise und Käse überbacken. Beim Hauptgericht teilten sich zwei Personen die „Diplomaten Platte“ mit Rinderfilet, Schweinefilet, Cordon bleu, Reis, Kroketten und Gemüse. Weiter gab es Berliner Kalbsleber und ein Rumpsteak mit Gorgonzola-Rucula Soße und Rösties.(siehe Bilder) Das Dessert bestand aus einem Feigen-Sherry-Ragout und einer gebackenen Banane. Beides an Vanilleeis.

Hauptgericht 1:

Rumpsteak mit Gorgonzola-
Rucola Soße und Rösties






Hauptgricht 2:

Berliner Kalbleber







Hauptgericht 3:

"Diplomatenplatte"
mit Rinderfilet, Schweinefilet,
Cordon bleu, Kroketten und
Gemüse



Die Tomatensuppe schmeckte nach einer Fertigsuppe und konnte nicht überzeugen. Auch die Reiseinlage rette da nichts mehr. Die Zweibelsuppe war auch recht schwach. Die Zwiebeln blass und nicht angebraten und es erweckte den Anschein das es sich hier um eine Dosenware handele. Der California Toast hingegen wurde als schmackhaft gewertet. Bei den Hauptgerichten war das Rumpsteak zwar auf den Punkt gegart, leider aber mit etlichen Sehnen durchzogen. Dafür war die Gorgonzola-Rucola Soße richtig lecker und gut abgeschmeckt. Die Rösti hingegen waren TK-Ware. Die Kalbsleber war butterzart und schmeckte vorzüglich, doch auch leider hier war der Kartoffelbrei nicht wirklich lecker (Tütenware?) Mit einem Klacks Butter und ein wenig frisch geriebener Muskatnuss hätte man den Brei vielleicht etwas besser präsentieren können. Bei der Diplomaten Platte war es auch ein auf und ab. Zum Teil richtig lecker und auf den Punkt gegart zum anderen das Fleisch trocken. TK-Kroketten und der Blumenkohl zum Teil hart und holzig. Da bekommt der Begriff „bissfest“ direkt eine neue Bedeutung. Die Überraschung des Abends war allerdings das Dessert. Bei diesem konnte auch nicht das Geringste bemängelt werden und war geschmacklich gut abgerundet.

Fazit:
Leider überwiegten die negativen Eindrücke so dass auch der Kundenbindungsschnaps am Ende des Essens hier nicht wirklich etwas retten konnte. Eine Empfehlung kann ich hier leider nicht aussprechen und es ist fraglich ob es einen Wiederholungsbesuch geben wird. Die Küchenleistung schwankte extrem und es ist zu hoffen dass sich das Küchenteam an den zum Teil guten Leistungen ausrichtet und weiter daran arbeitet. Wir drücken ihnen die Daumen.

Essen: **
Service: **
Ambiente: ***
Sauberkeit: **
Preis-Leistungsverhältnis: **