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Samstag, 14. November 2009

Mühlheimer Kebab- u. Pizzahaus

Lecker ist was anderes...!!!
Wir wollten einmal einen anderen Kebabimbiss ausprobieren und daher landeten wir im Kebebhaus in Mühlheim... Wären wir bloß zu unserem "Stammdöner" gefahren, denn hier passte nichts.

Die Pommes wurden in das noch kalte Fett der Fritteuse geworfen und schmeckten auch dem entsprechend. Das Fleisch war auch nicht wirklich lecker. Es schmeckte sehr trocken und so, als wenn es noch vom Vortag wäre. Zu meinen "Zigarrenröllchen" will ich mich erst gar nicht äußern. Bähh...
Auf dem Weg zum Kühlschrank wäre ich beinahe auf dem fettigen Boden vor der Getränkebox ausgerutscht.

Fazit:
Einmal okay, aber bestimmt nicht wieder!!! Es gibt in Mühlheim und Umgebung wesentlich bessere Kebabläden!

Freitag, 23. Oktober 2009

Am Wetteramt, August-Hecht-Straße 25, 63067 Offenbach

Einleitung:
Leider hat Montag mein Stammitaliener zu und so musste ich mir eine Alternative suchen. Was war also naheliegender als sich den Schlemmerblock zu schnappen und sich ein passendes italienisches Restaurant rauszusuchen. So fiel die Wahl auf die Pizzeria/Osteria „Am Wetteramt“ in Offenbach.

Ambiente und Begrüßung:
Recht unscheinbar präsentiert sich das kleine Restaurant. Eine „gutbürgerliche Eckkneipe“, das war mein erster Gedanke als ich die Gaststätte betrat. Vom Ambiente her nichts Besonderes, aber auch nicht ungemütlich. Wir wurden direkt vor dem Eingang von einem der Servicekräfte begrüßt (machte wohl eine Raucherpause). Auch die Begrüßung im Lokal fiel freundlich aus.

Service und Speisekarte:
Der Service war okay. Ein wenig unaufmerksam, weil den ganzen Abend über keine Kerze in dem leeren Teelichtbehältnis nachgefüllt wurde und auch der ein und andere Servicefehler sich einschlich. Auch mussten wir einmal an die Getränke erinnern.

Die Speisekarte kann man getrost als Standartkarte eines italienischen Lokals bezeichnen. Leider ohne Highlights und Tagesempfehlungen. Auch schien sie mir für Offenbacher Verhältnisse recht hochpreisig.

Getränke und Essen:
Bei der Getränkeauswahl entschieden wir uns für frisch gezapftes Bittburger Pils und für einen Campari-Soda. Dieser allerdings war nicht wie in der Karte mit Soda gemischt, sondern mit Mineralwasser.

Als Vorspeise gab es einmal eine Spinatcremesuppe und einen Insalata di Mare. Der Hauptgang bestand aus einer Scallopina Gorgonzola mit Pommes frites und Salat, sowie einmal Scallopina Pizziola (mit Tomatensoße, Kapern, Oliven und Sardellen) mit Bratkartoffeln und Spinat. Zum Dessert bestellten wir dann noch eine Zabaione und da es leider kein Tiramisu gab ein Tartufo Eis.

Vorspeise:

Insalata di Mare








Vorspeise:

Spinatcremesuppe






Hauptgang:

Scallopina Gorgonzola
mit Pommes frites






Hauptgang:

Scallopina Pizziola
mit Bratkartoffeln






Dessert:

Tartufo







Dessert:

Zabaione






Die Spinatcremesuppe war geschmacklich noch okay, hatte aber mangels Sahne oder sonstiger Creme nichts von einer Cremesuppe an sich. Der Meeresfrüchtesalat war aus dem Glas, welches auf Nachfrage bei dem Chef des Hauses auch bestätigt wurde. Die beiden Hauptgerichte waren so lala. Die Soßen waren bei beiden prima. Das Fleisch nicht besonders, sowohl die Pommes frites als auch die Bratkartoffeln waren fies, der Spinat war TK-Ware und der Salat mit einem langweiligen Dressing gesegnet. Bei dem Tartufo Eis handelte es sich auch um ein Fertigprodukt. Das einzige handwerkliche Highlight der Küche war die Zabaione. Diese war geschmacklich wirklich top und frisch zubereitet.

Fazit:
Trotz Schlemmerblock und gesparten 13,50 € war es für die gebotene Leistung viel zu teuer. Hier stimmt das ganze Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Wäre ich ohne den Block dort Essen gewesen, wäre ich stinksauer nach Hause gegangen. So wurde dieses ein wenig gemildert und ich verbuche den Abend als schlechte Erfahrung. Einen Wiederholungsbesuch der Lokalität halte ich natürlich für ausgeschlossen.

Essen: **
Service: **
Ambiente: ***
Sauberkeit: ***
Preis-Leistungsverhältnis: ***

Freitag, 16. Oktober 2009

"Zum goldenen Löwen", Oberhofstraße 5, 63073 Offenbach

Einleitung:
Nach der ersten positiven Erfahrung mit dem Schlemmerblock wollte ich es gleich noch mal wissen. Diesmal hatten wir uns das Speiselokal „Zum golden Löwen“ in Offenbach für einen gemütlichen Restaurant-Abend rausgesucht.

Ambiente und Begrüßung:
Das Restaurant liegt in einer kleinen Seitenstraße und ist mit schönen Fachwerkhäusern umgeben. Der Innenraum des Lokals wirkt gemütlich und ist mit einer schönen jahreszeitlich passenden Dekoration (z.B. Zierkürbisse und Stroh) geschmückt. Alle Tische waren eingedeckt und das Restaurant war gut besucht.

Die Begrüßung war freundlich und es wurde uns nach kurzer Nachfrage ein schöner Tisch zugewiesen.

Service und Speisekarte:
Die Serviceleistung war leider ein wenig schwankend über den Abend. Während wir im ersten Teil des Abends hervorragend umsorgt wurden, ließ dieses leider später ein wenig nach. Schuld daran war wohl eine größere Gesellschaft im Nebenraum (Raucherbereich) sowie eine Geburtstagsgesellschaft am Nachbartisch. Dabei viel mir auf, dass die Kerzen auf den jeweiligen Tischen alle aus waren, nur bei der Geburtstagsgesellschaft wurden diese angezündet. Mit einem zugedrückten Auge kann man hier aber dem Service noch die Note „gut“ geben, denn die Gesellschaften hatten auch einen guten Zweck. Dadurch gab es immer einige vorgezapfte Pils und die waren daher auch bei uns in Rekordzeit am Tisch. –grins–

Die Speisekarte ist auf regionale, gutbürgerliche Küche ausgelegt. Wir entdeckten aber auch zwei Seiten mit Balkangerichten. Ein gelungener Mix wie wir fanden, jedoch mit einigen Rechtschreibfehlern.

Getränke und Essen:
Die Getränkeauswahl des Abends war Campari-Soda und leckere Pils. Bei der Speisenauswahl begannen wir mit einer Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernen und einem gebackenen Schafskäse mit Preiselbeeren und Toast. Bei den Hauptgängen tendierten wir dann doch zur Balkanküche und bestellten uns einmal Pljeskavica mit Pommes frites, Djuveč-Reis und Salat und einen Grillteller mit Pommes frites, Djuveč-Reis und Salat. (siehe Bilder)

Vorspeise:


Kürbiscremsuppe
mit Kürbiskernen





Vorspeise:

gebackener Schafskäse







Hauptgericht:

Pljeskavica







Hauptgericht:

Balkanplatte






Die Kürbiscremesuppe war exzellent und mundete. Auch der Schafskäse war lecker und eine große Portion für eine Vorspeise. Bei den Fleischgerichten stimmte auch alles. Das Fleisch war zart und gut gewürzt. Bei dem Salat hatten sich allerdings einige nicht mehr ganz frische Blätter dazwischen gemogelt und auch die Tomate dürfte schon länger aufgeschnitten gewesen sein. Aber alles im allen waren wir zufrieden. Da wir zu satt für ein Dessert waren bestellten wir uns noch zwei Kruškovac (leckerer Birnen-Schnaps). Beim Servieren des selbigen sagte uns die Bedienung dass diese aufs Haus gingen. Danke...

Fazit:
Ein gelungener Abend und dank des Schlemmerblocks wieder Geld gespart. Da die Preise des Restaurants sehr moderat sind, kann ich mir auch durchaus vorstellen, dort einmal ohne das Gutscheinheftchen hinzugehen.

Essen: ****
Bedienung: ***
Ambiente: ****
Sauberkeit: ****
Preis-Leistungsverhältnis: ****

Montag, 5. Oktober 2009

Asia Bistro Nha Trang, Friedensstraße 25, 63165 Mühlheim

Einleitung:
Da das Nha Trang zu meinem bevorzugten Lieferdiensten für die asiatische Küche gehört, wollte ich auch einmal im Restaurant speisen und mich dort mal umsehen. Also nutzte ich den freien Tag um dort mit einem Freund mittags zu speisen.

Ambiente und Begrüßung:
Nicht grade einladend, das war mein erster Eindruck beim Betreten des Lokals. Auf den zweiten Blick wurde es nicht besser. Dreckiger Fußboden, speckige und mit Krümeln verunreinigte Sitzbänke. Zu guter letzt machte ich mir den Spaß und fuhr mit dem Finger mal über einige Stellen im Lokal. Hätte ich es bloß nicht getan. Finger dicker Staub auf den Lampen, Fensterbänken und Wandverkleidungen. Da wollte ich schon wieder gehen, aber blieb dann doch noch.... Später stellte ich fest, dass die WC- Anlage auch nicht wirklich sauber war. Dazu kam, dass dort das Licht nicht ging und die Klotür beschädigt war.

Die Begrüßung war für ein asiatisches Restaurant mehr als kühl. Ich hatte den Eindruck, dass wir als die einzigen Gäste hier mehr störten, als willkommen zu sein.

Service und Speisekarte:
Die Bedienung war nett, aber wie schon gesagt, sehr kühl. Kein Lächeln oder freundliches Wort. Die Getränke und Speisen wurden aufgenommen und kamen auch zügig. Wäre hier ein wenig mehr Freundlichkeit gekommen, hätte ich mich sogar zu einer Note „gut“ hinreissen lassen. So langte es nur für „mittelmäßig“.

Die Speisekarte ist die gleiche, die ich schon vom Lieferservice her kannte. Sie beinhaltet einen Mix aus der chinesischen und thailändischen Küche.

Getränke und Essen:
Zu trinken gab es Fanta und Malzbier, welches wohl mangels der richtigen Gläser in einem gerippten Apfelweinglas serviert wurde.

Bei den Vorspeisen entschieden wir uns einmal für die gebackenen Wan Tan und da die Frühlingsrollen aus waren, wählte mein Freund einen Hühnerfleischspieß Sate mit Erdnuss-Soße. Als Hauptspeisen wählten wir knusprig gebackene Ente mit Gemüse und Erdnuss-Soße sowie Rindfleisch mit Zwiebeln in der scharfen Variante.

Vorspeise:

Wan - Tan







Vorspeise:

Sate
(Hühnerfleischspieß
mit Erdnuss-Soße)





Hauptgang:

Rindfleisch mit Zwiebeln







Hauptgang:

gebackene Ente
mit Ednuss-Soße





Alle gereichten Speisen waren wirklich gut. Ich möchte sogar bei den Wan Tan soweit gehen, dass ich sie mit zu den besten zähle, die ich jemals gegessen habe. Auch mein Freund war mit seiner Ente hoch zufrieden.

Fazit:
Ein dreckiges Lokal mit guter Küche. Ich werde mit Sicherheit nicht noch mal dort Essen. In der Hoffnung und der Illusion verfallen, dass sich die Zustände im Lokal nicht auf die Küche übertragen, werde ich aber weiterhin den Lieferdienst nutzen. Denn eines ist sicher, die Gerichte die sie auf den Tisch bringen sind frisch und lecker. Hoffentlich werde ich das nicht einmal bereuen... ;-)

Essen: ****
Service: **
Ambiente: *
Sauberkeit: *
Preis-Leistungsverhältnis: ***

Sonntag, 27. September 2009

Bodega IBIZA, Frankfurter Straße 80, 63067 Offenbach

Einleitung:
Nun ist es doch passiert. Ich bin Besitzer eines berühmt, berüchtigten Schlemmerblocks geworden. Dadurch angeregt, ging es mit einem Freund in das spanische Restaurant „Bodega Ibiza“ nach Offenbach. Da dieses mein erster Einsatz des Blocks war und ich auch keine Ahnung hatte was mich erwartete, ließ ich mich einfach überraschen...

Ambiente und Begrüßung:
Für Ortsfremde ist es schon ein bisschen schwierig das Restaurant zu finden. Durch eine kleine Hofeinfahrt liegt es mitten in der City im zweiten Hinterhof. Hat man es allerdings gefunden wird man mit einem richtig gemütlichem Restaurant belohnt. Im Eingangsbereich mit einer großen Bar, an der man Platz nehmen kann. Im stilvollem Gastraum ein großer offener Kamin, der in der kalten Jahreszeit auch genutzt wird. Ferner ein schöner Wintergarten in dem auch geraucht werden darf. Selten habe ich ein Lokal gefunden, welches so gut vom Ambiente mit der angebotenen Küche harmoniert. Wir haben uns auf jeden Fall sofort wohl gefühlt.

Da wir früh am Abend kamen, steuerten wir zunächst die Bar an und wurden dort auf das herzlichste begrüßt. Wir kamen schnell mit dem Barkeeper ins Gespräch und wie sich im Laufe des Abends herausstellte, war er der Chef des Hauses.

Service und Speisekarte:
Nachdem wir uns einen Tisch im Restaurant aussuchen durften, kamen zügig die Speisekarten. Trotz des Cocktails an der Bar wurden wir noch nach einem Aperitif gefragt. Der Service war kompetent und freundlich und hatte ein Auge auf unsern Tisch, so dass wir stets versorgt waren.

Die Speisekarte beinhaltet eine große Auswahl an Tapas, sowie Fisch- und Fleischgerichte. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei der Paella auf eine Zubereitungszeit von 45 Min. hingewiesen wird. So kann man sich als Gast direkt darauf einstellen. Die aktuelle Speisekarte ist in der Homepage des Restaurants eingestellt.

Getränke und Essen:
An der Bar gab es zunächst ein Long Island Ice Tea und einen Planters Punch. Als Aperitif folgten ein Campari-Orangensaft und ein Campari-Soda. Zum Essen später gab es einen guten Rijoa.

Hauptgericht:

Paella Valencia





Zu essen gab es als Vorspeise Tapas. Wir wählten einmal die Boquerones fritos (frittierte Sardellen) und Condornices (zwei Wachteln vom Grill). Bei dem Hauptgang einigten wir uns auf eine Paella Valencia (mit Fleisch, Huhn, Gambas und Kaninchen). Zum Dessert gab es dann noch eine Crema Catalana und leckere Churros (spanisches Fettgebäck aus Brandteig). Den krönenden Abschluss bildeten ein Espresso und ein Carajillo.

Vorspeise:

Boquerones fritos
(frittierte Sardellen)







Vorspeise:

Condornices
(zwei Wachteln vom Grill)





Dessert:

Crema Catalana







Dessert:

Churros
(spanisches Fettgebäck)





Normalerweise beschreibe ich die einzelnen Speisen und Gänge hier genauer. Dieses spare ich mir hier und kann zusammenfassend sagen, dass sie allesamt zu unserer vollsten Zufriedenheit waren. Es gab nicht den geringsten Mangel, einfach spitze.

Fazit:
Ein wunderbarer Abend. Der Schlemmerblock wurde anstandslos akzeptiert und sparte uns 12,50 €. Dieses Lokal aber werde ich auch ohne Schlemmerblock wieder besuchen. Es ist mir schleierhaft, warum so wenige Gäste den Abend über dort waren. Vielleicht ist es die versteckte Lage. Bei der Verabschiedung unterhielt ich mich noch länger mit dem Patrón des Hauses und erfuhr, dass eventuell Herr Christian Rach (RTL) dem Lokal einen Besuch abstatten wird. Der Schriftwechsel würde schon laufen. Ich wünsche dafür dem Chef des Hauses alles Gute und kann das Restaurant nur empfehlen!!!

Essen: ****
Servce: *****
Ambiente: *****
Sauberkeit: ****
Preis-Leistungsverhältnis: ****

Freitag, 25. September 2009

Sofra Kebabhaus, Pfarrer-Schwahn-Str. 1, 63179 Obertshausen

Einleitung:
Gegen 15:30 Uhr Hunger zu bekommen ist eine schlechte Zeit. Entweder haben die Restaurants schon wieder zu, oder aber noch gar nicht geöffnet. So ist das auch bei mir in der Gegend. Zum Glück fiel mir aber das Kebabhaus Sofra in Obertshausen ein, welches durchgehend warme Küche hat. Also ging es mit meinem Kollegen nichts wie hin.

Ambiente und Begrüßung:
Ein kleines Lokal mit 26 Sitzplätzen an 8 Tischen erwartete uns. Die obligatorische Vitrine war reichlich gefüllt und es sah alles frisch und appetitanregend aus.

Die Begrüßung fiel freundlich aus und da wir die einzigen Gäste waren, suchten wir uns auch gleich einen Tisch aus.

Service und Speisekarte:
Kaum dass wir Platz genommen hatten, kam auch schon eine Servicekraft und fragte uns nach unserer Bestellung. Der Service war tadellos und wir fühlten uns gut umsorgt.

Die Speisekarte, die auf jedem Tisch steht, beinhaltet einen Streifzug durch die türkische Küche. Hier gibt es alles was das Herz begehrt und was für mich vor allem wichtig ist, hier hängt noch richtiges Fleisch am Drehspieß und nicht diese „Hackfleisch-Spieße“ die immer mehr und mehr Einzug in Dönerbuden und Kebabhäuser halten.

Getränke und Essen:
Zu trinken gab es Uludag (türkisches Erfrischungsgetränk mit Fruchtgeschmack) und Ayran (säuerlicher türkischer Joghurt und Wasser im Verhältnis 2:1 mit etwas Salz. Dann wird das ganze schaumig gerührt.).

Bei der Speiseauswahl hatten wir uns für die Kebabteller (Fleisch vom Spieß, Salat, Pommes frites oder Reis sowie Knoblauch- oder Joghurtsoße) entschieden. Als Dessert gab es noch ein paar Stückchen Baklava (Blätterteig mit Wallnüssen, Pistazien, Honig, Zucker, Gewürzen und Rosenwasser).

Hauptgericht:

Kebabteller mit
Pommes frites






Hauptgericht:

Kebabteller mit Reis







Dessert:

Baklava






Die Kebabteller waren prima. Das Fleisch heiß und kross und der Salat frisch. Auch schleckten wir uns die Finger nach dem Baklava ab. Dieses war richtig lecker. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass sie dieses jeden Tag frisch von einem türkischen Bäcker geliefert bekommen. Das schmeckte man.

Fazit:
Ein prima Essen zu einem vernünftigen Preis, zu einer Zeit wo sonst alle Restaurants zu haben. Wer mal Lust auf türkische Küche hat, ich kann es empfehlen.

Essen: ***
Service: ***
Ambiente: ***
Sauberkeit: ***
Preis-Leistungverhältnis: ****

Mittwoch, 23. September 2009

Kesselhaus, Adolf-Haeuser-Str.1, 65259 Frankfurt am Main

Einleitung:
Eine zweitägige Schulung und eine kurze Mittagspause waren der Anlass für meinen Besuch im Kesselhaus in Frankfurt-Höchst.

Ambiente und Begrüßung:
Bei dem Restaurant handelt es sich eigentlich um einen „Imbiss“ an dem eine Gaststätte angeschlossen ist. Während zur Straßenseite ein Imbiss mit Dönerspieß und frischen Brathähnchen existiert, gelangt man über den Seiteneingang in die Gaststätte. Diese ist durch eine Glasscheibe vom Imbiss getrennt. In dem hinteren Raum der Gaststätte stehen mehrere Billardtische und Automaten. Das ganze Lokal wirkt irgendwie heruntergekommen und schmuddelig auf mich. Hier ist lange nichts mehr renoviert und modernisiert worden. Dabei kann man durch die noch vorhandenen Inneneinrichtung und Dekoration erahnen, dass es einmal ein schmuckes Lokal gewesen sein muss. Die Variante mit dem Imbiss (aus dem auch alle Speisen für die Gaststätte kommen) halte ich für nicht glücklich.

Trotzdem wurde ich beim Betreten nett gegrüßt und auch die Servicekraft war schnell an meinem Tisch.

Service und Speisekarte:
Der Service war okay. Die einzige Bedienung kümmerte sich gut um mich, wobei auch nur ein weiterer Tisch zur Mittagszeit belegt war.

Die Speisekarte ist recht einfach gehalten. Mehrere türkische Gerichte wie Döner, Lachmancun usw. und dazu Grillhähnchen vom Spieß, Schnitzel, Frikadellen und ähnliches. Ebenfalls gibt es einfache Hausmannskost auf der Tageskarte.

Getränke und Essen:
Wegen der knapp bemessen Mittagspause entschied ich mich für ein Pils und einen Dönerteller mit Reis und Beilagensalat. Das Getränk und auch das Essen kamen zügig und schmeckten gut. Zur Verdauung gab es noch einen Kräuterschnaps. Preislich war das „Mittagsmenü“ mit 9,20 € für Frankfurt günstig.

Fazit:
Ein schnelles Mittagessen und das war es auch. Wegen dem Erscheinungsbild und der Atmosphäre des Lokals ist ein Wiederholungsbesuch allerdings so gut wie ausgeschlossen.

Essen: ***
Service: ***
Ambiente: *
Sauberkeit: *
Pris-Leistungsverhältnis: ****

Montag, 21. September 2009

Wein-Pilsstube Charlet, Offenbacher Strße 97, 63165 Mühlheim

Einleitung:
Um an den letzten Sonnentagen noch mal schön draußen zu speisen und ein Gläschen Wein zu trinken, ging es zu zweit am 08.09.09 an den Ortseingang von Mühlheim zur Wein und Pilsstube Chalet. Hier war ich in den vergangenen Wochen schon das eine und andere Mal eingekehrt und es war immer wieder hervorragend.

Ambiente und Begrüßung:
Der „Minibiergarten“ im Eingangsbereich wirkt zwar sehr klein, ist dafür aber umso gemütlicher. Auch ein Blick ins Restaurant vermittelte mir eine gewisse Behaglichkeit. Aber bei dem tollen Wetter war natürlich ein Platz in der freien Natur Pflicht.

Freundlich und auch gleich mit zwei Speisekarten wurden wir begrüßt.

Service und Speisekarte:
Der Service war, wie auch in den vergangenen Wochen, stets vorbildlich und ließ keinen Grund zur Klage aufkommen.

Die Speisekarte ist recht klein gehalten. Neben einigen Hauptgerichten findet man kleinere Schmankerl zum Wein oder zu einem gepflegten Pils. Leider enthält sie keine Desserts, aber einfach mal nachfragen. Die Küche hält da die eine oder andere Überraschung bereit.

Getränke und Essen:
Da es noch sehr warm war, genossen wir den wohltemperierten Weißwein. Um diesem eine Unterlage zu verschaffen, bestellten wir uns beide in Olivenöl gebackenen Schafskäse mit Salat und Baguette. Danach einen Fleischkäse mit Spiegelei, Bratkartoffeln und Salat sowie ein Schnitzel mit Bratkartoffeln und Salat. (siehe Bilder)

Vorspeise:

gebackenen Schafskäse







Hauptgericht:

Schnitzel mit
Bratkartoffeln






Hauptgericht:

Fleischkäse mit Spiegelei
und Bratkartoffeln






Dessert:

Mangosorbet







Dessert:

Palatschinken






Was soll ich sagen.... Auch diese Gerichte waren, wie bei den letzten Besuchen, wieder Tipp Topp und entsprachen genau unseren Vorstellungen.

Den Abschluss bildeten aber diesmal auch noch ein Mangosorbet und ein Palatschinken. Diese Desserts hatten wir auf Nachfrage beim Chef des Hauses für heute empfohlen bekommen und waren damit auch sehr zufrieden.

Nach dem einen und anderen Gläschen Wein gab es dann noch einen eiskalten Malteser zum ausklingen des lauschigen Sommerabends.

Fazit:
Wieder ein gelungener Abend. Hier kann man getrost einkehren, sollte allerdings keinen hochgradigen verspielten Gourmet Schnick-Schnack erwarten. Hier gibt es gute Hausmannskost mit kleineren Leckereien gepaart, zu absolut zivilen Preisen. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert und ich werde auch in der kalten Jahreszeit das Innenlokal einmal besuchen.

Essen: ****
Service: ****
Ambiente: ****
Sauberkeit: ****
Preis-Leistungsverhältnis: *****

Samstag, 19. September 2009

Da Pasquale, Luiesenstraße 39, 63457 Hanau

Einleitung:
Dem Sammelruf einer ehemaligen Arbeitskollegin folgend, verschlug es mich nach Hanau-Grßsauheim. In einer Gruppe von Kollegen und Ehemaligen wurde es ein gemütlicher Abend.

Ambiente und Begrüßung:
Ein typisches italienisches Restaurant, dieses war mein erster Eindruck. Erst nach und nach fielen mir die kleinen Details ins Auge. Hier und da die Skulpturen die räumlich abgestimmte Dekoration und nicht zuletzt der schöne und große Biergarten. In diesem nahmen wir nach dem Essen Platz und genossen die letzten Sommerstrahlen des Abends.
Die Begrüßung viel sehr herzlich aus. Ein schöner großer Tisch stand für uns bereit und auch die ersten Getränke kamen zügig.

Service und Speisekarte:
Der Service war tadellos. Stets aufmerksam und höflich, mit wachem Blick auf dem Geschehen am Tisch, aber zu keinem Zeitpunkt aufdringlich. So stellt man sich Service in der Gastronomie vor.
Bei der Speisekarte fiel positiv auf, dass einige frische Fischgerichte auf der Karte standen. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass es immer wieder wechselnde Gerichte hier gäbe. Immer je nach dem, was der Großmarkt so hergäbe. Auch bei den Fleisch- und Pastagerichten ist die Auswahl gut. Die Speisekarte ist über die Homepage einsehbar.

Getränke und Essen:
Da wir in einer großen Runde zusammensaßen kann ich hier leider nicht alles wiedergeben. Es wurden verschiedene Weine, Biere und auch Softdrinks getrunken. Bei den Speisen war es ebenso. Hier eine kleine Auswahl, die ich auch bildlich festgehalten habe:
Mozzarella Caprese, Calarmari friti mit Knoblauchsoße und Knoblauchbrot, Schwertfisch in Weißweinsoße mit Kartoffeln und Salat sowie Trio Paste (drei verschiedene Nudelsorten in drei verschiedenen Soßen) und Rigatoni Gorgonzola.

Vorspeise:

Caprese







Hauptgericht:

Calarmari friti mit
Knoblauchsoße






Hauptgericht:

Rigatoni Gorgonzola







Hauptgericht:

Trio Paste







Hauptgeicht:

Schwertfisch in
Weißweinsoße





Bei den Gerichten fiel auf, dass sie optisch nicht unbedingt überzeugten. Dafür waren wir alle sehr angenehm überrascht, wie lecker und auch frisch diese schmeckten. Wir waren alle sehr zufrieden. Wenn in Zukunft sich die Präsentation der Speisen noch ein wenig verbessert gibt es hier ungeahntes Potential.
Als wir später in den Biergarten wechselten, ließ es sich der Patrone nicht nehmen uns mit einer großen Machete eine große Wassermelone zu zerlegen und uns dazu einzuladen. Eine noble Geste.

Fazit:
Ein rundum gelungener Abend. Mit ruhigem Gewissen kann ich hier eine Empfehlung für dieses italienische Restaurant aussprechen. Wenn ich wieder mal in die Gegend komme, ist es durchaus möglich mich hier speisend anzutreffen.

Essen: ****
Service: ****
Ambiente: ****
Sauberkeit: ****
Pres-Leistungsverhältnis: ****

Freitag, 18. September 2009

Godockerhof, Clara-Grein-Straße 400, 63075 Offenbach

Einleitung:
Durch Krankheit komme ich leider erst jetzt dazu diese Bewertung einzustellen. Sie lag bis dahin nur in Kurznotizform in meinem Schreibtisch. Da ich aber meinen damaligen Begleiter versprochen hatte sie noch einzustellen, tue ich dieses hiermit.

Ambiente und Begrüßung:
Wirklich gemütlich wirkt die kleine Gastwirtschaft, die direkt an einen Reiterhof angeschlossen ist. 3 Katzen und 2 Hunde im Lokal und durch die Panoramascheiben konnte man die Pferde in der Reithalle beobachten. Als wäre man zum Urlaub auf einen Bauernhof...
Die Begrüßung fiel freundlich aus und da das Lokal kaum besucht war, suchten wir uns einen Platz am Fenster, wo wir den Reitern in der Halle zusehen konnten.

Service und Speisekarte:
Der Service war freundlich und zügig. Bei den Speisekarten gab es neben der regulären Karte noch eine Monatskarte sowie eine Wochenkarte. Ein wenig unübersichtlich, aber für jeden Geschmack etwas dabei.

Getränke und Essen:
Zu trinken gab es für mich ein leckeres Schmucker Pils während mein Begleiter ein Dunkelbier bestellte. Leider stellte er fest dass in seinem Bier ein dicker Hefepfropf schwamm. Er ließ darauf hin das Bier zurückgehen. Die Bedienung entschuldigte sich und brachte auch anstandslos ein neues.
Bei der Speisenauswahl entschieden wir uns für Sauerampfersuppe und eine französische Zwiebelsuppe. Ferner für eine knusprig gebratene Entenbrust mit Rotkraut und Klößen, sowie Filetstreifen Stroganoff vom Roastbeef mit Pfifferlingen, Bratkartoffeln und Salat. Das Dessert bildete einmal ein warmer Apfelstrudel mit Vanillesoße, Vanilleeis und Sahne und einmal die Birne Helene (halbe Birne mit Vanilleeis, warmer Schokoladensoße und Sahne).

Vorspeise:

Sauerampfersuppe







Vorspeise:

französische
Zwiebelsuppe






Hauptgericht:

Filetstreifen Stroganoff
vom Roastbeef mit
Pfifferlingen






Hauptgericht:

gebratene Entnbrust
mit Klößen





Dessert:

Apfelstrudel mit Vanilleeis,
Vanillesoße und Sahne






Dessert:

Birne Helene






Die beiden Suppen waren wirklich gut. Heiß und geschmacklich einwandfrei. Mein Stroganoff vom Roastbeef war sehr gut. Geschmacklich fein abgeschmeckt und zart. Mein Begleiter hatte mit seiner Entenbrust leider weniger Glück. Diese war sehr trocken und nicht wirklich gut. Bei dem Dessert wieder das gleiche. Während ich mir die Finger nach dem Apfelstrudel abschleckte (war absolut super) hatte er wieder die Niete gezogen. Seine in Stückchen geschnittene Birne war mit einer nicht definierbaren Soße überzogen. Diese war so hart das sich sogar der Löffel verbog. Es ließ sich in die Länge ziehen (ähnlich wie Karamell) und hatte nichts mit einer herkömmlichen Schokoladensoße zu tun. Er ließ das Dessert zurückgehen und verzichtete auf einen Ersatz. Die Bedienung entschuldigte sich wieder und erwähnte, dass dieses Dessert auch nicht auf die Rechnung käme. Als Abschluss gönnten wir uns noch einen Averna auf Eis und einen Malteser sowie jeder einen Espresso. Dieser allerdings war eher ein Blümchenkaffee und war der schlechteste Espresso den ich in meinem Leben bekommen habe.

Fazit:
Wäre ich alleine Essen gewesen, so hätte ich bis auf den miesen Espresso von dem Lokal in den höchsten Tönen geschwärmt. Im Gegensatz dazu hätte ich an der Stelle meines Begleiters, wo bis auf die Suppe nichts stimmte, das Lokal zerrissen. Also bin ich hin und her gerissen und überlasse es dem Leser sich selbst sich ein Bild zu machen. Vielleicht ergibt ein neuerlicher Besuch ein klareres Bild.

Essen: **
Service: ***
Ambiente: ***
Sauberkeit: ***
Preis-Leistungsverhältnis: ****

Mittwoch, 11. März 2009

Hotel-Café Kinnel, Gerhart-Hauptmann-Straße 54, 63165 Mühlheim

Einleitung:
Durch eine Empfehlung eines Freundes ging es am 10.03.09 in das Café Kinnel zum Mittagessen. In der Zeit von 12:00 – 14:00 Uhr wird dort ein Mittagstisch angeboten. Der durchschnittliche Preis liegt bei ca. 6,00 € pro Gericht.

Ambiente und Begrüßung:
Der große Gastraum ist in zwei Ebenen unterteilt. Während der obere ein wenig dunkel wirkt ist der untere im schönen Wintergartenstil gehalten. Durch das Glasdach wirkte das heutige Schmuddelwetter gar nicht mehr so schlimm. Das ganze Ambiente wirkt aber trotzdem ein wenig kühl.

Eine Tischzuweisung benötigte ich nicht. Lediglich drei Tische waren besetzt, so dass ich die freie Wahl hatte. Der junge italienische Kellner war auch sofort bei mir und begrüßte mich freundlich.

Service und Speisekarte:
Der Service war stets nett und freundlich. Es wurde schnell und sauber gearbeitet. Ich war angenehm überrascht über diesen Kellner. Solche positive Leistung erwartet man eigentlich nicht in einem Café.

Die Speisekarte ist klein. Neben dem wechselnden Tagesessen gibt es fünf günstige Ausweichgerichte, falls mal das Tagesgericht nicht den Geschmack des Gastes treffen sollte. Die Preise liegen dabei zwischen 5,00 und 7,00 Euro.

Getränke und Essen:
Zu trinken gab es ein großes Spezi und nach dem Essen noch einen Fernet Branca und ein Espresso. Ich wählte zu Essen das Tagegericht. Es gab gefüllten Rahmbraten mit Spätzle und Salaten der Saison. (siehe Foto)

Hauptgericht:

Rahmbraten
mit Spätzle





Der Salat kam vor dem Essen. Leider war auch bei diesem der mittlerweile obligatorische Dosenmais dabei. Saison?? Das Dressing war okay. Der Rahmbraten war lecker, leider konnte ich bei den zwei großen Scheiben aber keine Füllung ausmachen. Die Spätzle waren nix. Es ist für mich kein Problem, dass es bei einem Preis von 5,50 € keine selbst geschabten Spätzle gibt. Aber muss man vorgekochte Spätzle in der Pfanne anbraten (zum Teil hart)? Hier wären frisch gekochte doch lobenswert. Auch die Rahmsoße schmeckte ein wenig langweilig.

Fazit:
Ein schnelles Mittagessen zu einem zivilen Preis. Man erwartet kein „Sternemenü“ und bekommt gutes Essen welches ich auch in einer üblichen Werkskantine für dieses Geld bekomme. Kann den Mittagstisch problemlos empfehlen.

TIPP: Gleich für den Nachmittag noch ein paar Stücke von dem leckeren selbstgemachten Kuchen oder Pralinen mitnehmen.

Essen: ***
Service: *****
Ambiente: ***
Sauberkeit: ****
Preis-Leistunsverhältnis: ****

Dienstag, 10. März 2009

Hildesheimer Hof Bahnhofstrasse 51
63165 Mühlheim

In ein Traditionslokal trieb es meinen Bekannten und mich. Seit mehr als dreiundzwanzig Jahren ist nun der gleiche Pächter im „Hildesheimer Hof“. Mit seiner Balkanküche immer für eine leckere Grillplatte gut.

Ambiente und Begrüßung:
Das Restaurant verfügt über 2 Gasträume. Während der Hauptraum (6 Tische und der Schanktresen) richtig gemütlich gestaltet ist, findet man im zweiten Raum (einige Treppen hoch, sieben Tische) ein nicht wirklich einladendes Ambiente. Hier ist wohl schon seit einigen Jahren nichts mehr renoviert oder modernisiert worden.
Die Begrüßung war herzlich. Wir wurden vom Chef des Hauses persönlich begrüßt. Da wir leider nicht reserviert hatten gab es nur noch ein Plätzchen in dem nicht ganz so schönen Gastraum. Dahin wurden wir auf eine nette und charmante Art geleitet.

Service und Speisekarte:
Da außer dem Inhaber „Branco“ keine Bedienung anwesend war, wurden wir den ganzen Abend vom Chef selbst bedient. Es gab keinerlei Beanstandungen. Stets ein freundliches Wort auf den Lippen und zügig im Service.
Die Speisekarte möchte ich mal als „Standartkarte“ für die Balkanküche bezeichnen. Einige Vorspeisen und bei den Hauptgerichten natürlich den Augenmerk auf Grillplatten und Fleischgerichte gerichtet. Es gibt Seniorenteller und auch an eine Auswahl für die Kids ist gedacht worden. Auch die von mir geliebten Desserts sind vertreten.

Getränke und Essen:
Bei der Getränkeauswahl gab es für meine Begleitung nur Cola und Fanta, da er noch Auto fahren musste. Ich gönnte mir ein Glas Plavac, welcher mir aber nicht mundete. Dafür waren die nachfolgenden Pils gut gekühlt und lecker.

Vorspeise:

Französische Zwiebelsuppe

(3,00 €).





Hauptgericht 1:


Rumpsteak mit
Zwiebeln,
Bratkartoffeln
und Beilagensalat.



Hauptgericht 2:
Balkanplatte mit Raznici,
Cevapcici,
Plyeskavica mit Schafskäse
gefüllt, Kotelett, Dörrfleisch,
Djuvecreis, Pommes frites
und Beilagensalat (nur 11,00 €).



Dessert:

Palatschinken mit Vanilleeis,
Schokoladensoße,
Eierlikör
und Schlagsahne.




Die Zwiebelsuppe war nichts besonderes, für den Preis aber okay. Das Rumpsteak war Spitze. Das Fleisch auf den Punkt, die Bratkartoffeln schön kross und nicht fettig und der Beilagensalat frisch und knackig. Ebenso verhielt es sich mit der Balkanplatte. Hier merkt man die Routine und die gute Qualität. Alles prima. Der Palatschinken bildete den Abschluss und beendete ein wirklich gelungenes Menü. Vom Haus gab es noch den obligatorischen „Kundenbindungsschnaps“.

Fazit:
Ein schöner Abend und Dank eines sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis noch nicht einmal teuer. Hier wird jedem klar warum dieses Restaurant schon so lange existiert. Eine Empfehlung kann ich hier mit gutem Gewissen geben. Und vielleicht ist ja auch beim nächsten Besuch ein Platz im schönen Gastraum, oder der zweite ein bisschen aufgemotzt.

Essen: *****
Service:
***
Ambiente:
***
Sauberkeit: ****
Preis-Leistungsverhältnis: *****

Weitere Bewertungen zu diesem Restaurant gibt es unter Restaurant-Kritik.de.

Sonntag, 22. Februar 2009

Mylo; Bahnhofstraße 38; 63165 Mühlheim

Einleitung:
Grade mal seit einer Woche gibt es ein komplett neues Restaurant in Mühlheim. Mit dem “Mylo“ hat sich ein kleines aber feines vietnamesisches Restaurant in die gastronomische Landschaft geschlichen. Da es sich um einen wirklichen Neuanfang (keine Übernahme einer bestehenden Gastronomie) handelte, war natürlich die Neugier besonders groß. Obwohl ich in letzter Zeit mit der asiatischen Küche nicht so tolle Erlebnisse verband, ging es am Abend des 20.02.09 mit einem Freund zum Probeessen in diese asiatische Nudelbar.

Ambiente und Begrüßung:
Woh, was für ein Lokal. Modern und stylisch kommt es daher. Alles neu und mit einer offenen Showküche hinter dem kleinen Tresen. Es ist eine Freude dem Küchenteam bei seiner Arbeit zuzusehen. Helle Farben, Holz und Steinelemente verschmelzen hier zu einem tollen Ambiente. Wirklich gelungen. Das Einzige was mich ein bisschen störte, dass es an den Tischen im Eingangsbereich sehr zog wenn jemand durch die Tür ging.

Dafür gab es eine freundliche Begrüßung.

Service und Speisekarte:
Ein netter und freundlicher Service erwartet einen. Gerne wird auf Fragen zu den Gerichten geantwortet, ja sogar beraten und es wirkt schon magisch, dass man immer ein Lächeln vor sich hat wenn jemand vom Service am Tisch steht. Man merkt sofort, dass hier der Gast wirklich noch König ist. Da sollte sich manch ein Gastwirt eine Scheibe von abschneiden.

Die Speisekarten liegen direkt am Tisch aus. Man findet typische vietnamesische Gerichte, wie z. B. Mì, Phở, Bún, Cơm, Frühlingsrollen und viele Wok-Gerichte in verschiedenen hausgemachten Saucen. Alleine bei den Saucen gibt es acht verschiedene Variationen die man frei zu seinem Gericht wählen kann. So ergeben sich immer wieder neue Variationen und interessante Geschmacksnuancen.

Getränke und Essen:
Da das Restaurant leider noch nicht die Konzession zum Ausschank von alkoholischen Getränken hat, gab es für uns mal was Neues. Georgia heißt das Modegetränk, welches aus Kaktusfeige mit Limonade besteht. Es gibt es in drei Geschmacksvarianten.

Gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Mit den Goi cuon (vietnamesischen Reispapierherbstrollen) die wahlweise mit Hühnerfleisch oder Garnelen, Gemüse und Reis gefüllt sind und einer Wan-Tan Suppe, hatten wir dann doch zwei Vorspeisen gefunden. Beim Hauptgericht wollte ich unbedingt das Pho Saigon probieren. Dieses Gericht wird in einer Schüssel gereicht und enthält neben einer kräftigen klaren Brühe Reisbandnudeln auch dünne Scheiben aus Rindfleisch und Sojasprossen. Dazu gibt es zum selber nachwürzen frischen Basilikum, Limette, sowie Chili- und Hoisin-Paste. Meine Begleitung wählte Mi Xao Vit (im Wok gebratenes Saisongemüse mit knuspriger Ente). Beim Dessert musste ich noch die Sesambällchen (mit Honig und Vanilleeis) ausprobieren. (siehe Bilder)

Vorspeise:

Goi cuon
(Reispapierherbströllchen)






Vorspeise:

Wan-Tan-Suppe







Hauptgericht:

Pho Saigon







Dessert:

Sesambällchen
mit Honig u. Vanilleeis





Die Reispapierherbstrollen waren wunderbar. Ein schwer zu beschreibender Geschmack. Wenn ich es in zwei Worte fassen sollte: Lecker, Lecker. Auch meine Begleitung schwärmte von der Wan-Tan Suppe. Bei dem Pho Saigon leerte ich die Schüssel wie es sich gehört um damit zu demonstrieren dass es sehr gut geschmeckt hatte. Auch mein Freund machte sich über sein Mi Xao Vit her und war von der Ente besonders begeistert. Wirklich mal knusprig und nicht trocken, dabei noch Spitze im Geschmack. Bei den Sesambällchen kam ich dann vollends ins Schwärmen.

Fazit:
Unbeschreiblich gut. Ich habe hier meinen Glauben an die asiatische Küche zurückerhalten. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist phänomenal. Für den ganzen Abend hatten wir keine 26,-- € auf der Rechnung, bei zwei Personen. Wo gibt es das noch? Empfehlenswert hoch drei!!! Hier werde ich noch oft essen.

Essen: *****
Service: ****
Ambiente: ****
Sauberkeit: *****
Preis-Leistungsverhältnis: *****

Samstag, 21. Februar 2009

Zur Krone, Lämmerspieler Straße 1, 63179 Obertshausen

Einleitung:
Ein wirklicher Traditionsbetrieb im Herzen des Ortsteiles Hausen ist das Restaurant „Zur Krone“ in Obertshausen. Untergebracht in einem alten Fachwerkgebäude und wirklich stilvoll eingerichtet. So ging es zu einem gemütlichen Abendessen am 19.02.09 zu diesem italienischen Lokal.

Ambiente und Begrüßung:
Die Einrichtung des Lokals ist stimmig und strahlt eine gewisse Wärme aus, auch wenn es mir persönlich ein wenig zu eng bestuhlt ist. So kann man an einigen Tischen mehr vom Nachbartisch mitbekommen als man eigentlich möchte. Auch ist durch die Akustik des Gastraumes eine nicht ganz unangenehme Geräuschkulisse durch die sich unterhaltenden Gäste gegeben. Vom Gesamtbild aber wirkt es gemütlich und angenehm. Schmunzeln durfte ich auch beim Besuch der tipptopp sauberen WC-Anlage. Dort gibt es gegen gewisse Gerüche nicht die chemische Keule. Nein, hier liegt tatsächlich ein Päckchen Streichhölzer….

Die Begrüßung war freundlich und es wurde uns, obwohl wir nicht reserviert hatten, ein schöner Tisch zugewiesen.

Service und Speisekarte:
Zunächst war ich von dem Service begeistert. Nett und freundlich beim Aperitif, kompetent bei der Essen- und Weinbestellung. Doch leider ließ die Leistung im Laufe des Abends erheblich nach. So kam es, dass wir fast 25 Minuten ohne Getränke da saßen, obwohl keine fünf Meter weiter sich vier Servicekräfte am Tresen unterhielten. Dieses gipfelte darin, dass meine Begleitung während des gesamten Hauptgerichtes nichts zu trinken hatte. Da das Restaurant der ganzen Aufmachung nach (Ambiente und Speisekarte) eher in der gehobenen Klasse spielen will, ist das ein absolutes no go! Dieses gab der Kellner, den ich am Ende des Besuches darauf Ansprach und mich auch als Restaurantkritiker outete, auch mit einem Bedauern zu.

Die Speisekarte ist gut sortiert und beinhaltet Pizza- und Pastagerichte, Fleisch und Fisch, mehrere Risottos, und auch die Vegetarier finden hier etwas. Wo ich allerdings mit Rainer Calmund einer Meinung bin:“ Es ist wichtig am Ende einen guten Abschluss zu bekommen.“ Daher freute mich eine ganze Anzahl an leckeren hausgemachten Desserts auf der Karte zu finden. So stellt man sich eine Speisenauswahl in einem italienischen Restaurant vor.

Getränke und Essen:
Als Aperitif gab es erst mal die mittlerweile obligatorischen Campari/Soda und Campari/Orange. Während ich dann einige Gläser wirklich leckeren Montepulciano genoss, saß meine Begleitung auf dem Trockenen. Nach dem Essen gab es noch zwei doppelte Espressi und als Digestif je einen Ramazotti und Amaretto.

Bei den Vorspeisen wählten wir einmal die italienische Antipasti und den Cocktail di Gamberetti. Zum Hauptgang gab es das Parmigianaschnitzel (mit Bolognesesoße und Käse überbacken), dazu Bratkartoffeln und einen Beilagensalat. Das zweite Hauptgericht war das Rumpsteak al Krone (mit Zwiebeln, Pfeffer, Ei und Bratensoße), auch mit Bratkartoffeln und Beilagensalat. Als Abschluss des Mahls gab es hausgemachtes Tiramisu und Zabaione. (siehe Bilder)

Vorspeise:
.
Antipasti







Vorspeise:

Cocktail di Gamberetti








Hauptgericht 1:

Rumpsteak al Krone







Hauptgericht 2:

Parmigianaschnitzel






Dessert:

Tiramisu






Dessert:

Zabaione






Die Antipasti war reichlich, frisch und lecker. Der Cocktail di Gamberetti war dafür eher durchschnittlich. Das Schnitzel wurde als schmackhaft gewertet, allerdings ein wenig trocken. Beim Rumpsteak gab es nichts zu bemängeln. Es war auf den Punkt und sehr schmackhaft. Während ich den Beilagensalat lecker fand, war er meiner Begleitung ein wenig zu langweilig. Einig waren wir uns aber wieder bei den beiden Desserts. Diese kann man ungelogen als krönenden Abschluss werten. Spitzenmäßig!!!

Fazit:
Ein schöner Abend, leider wurde er durch den mäßigen Service erheblich geschwächt. Ich hoffe, dass dieses nur eine schlechte Tagesform war. Wäre ansonsten wirklich schade. Aber der gut besuchte Gastraum lässt dieses vermuten. Werde dieses im Sommer noch mal testen und wenn es dann klappt gibt es auch hier eine Empfehlung. Also schön dran arbeiten….

Essen: ****
Service: **
Ambiente: ****
Sauberkeit: *****
Preis-Lestungsverhältnis: ***